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Predigtstation Herzogenburg

Gottesdienste
finden jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 9:30 Uhr in der Kapelle auf der Brandstätte statt, die liebevoll hergerichtet wurde. An jeden 2. Sonntag im Monat feiern wir das Heilige Abendmahl. 

Geplant sind gemeinsame Gottesdienst auch an Sylvester, Karfreitag und am Reformationstag um 15 Uhr, am 26. Dezember, am Ostermontag und Pfingstmontag um 9:30 Uhr, weitere Familien-Schülergottesdienste vor Weihnachten, Ostern und am Schulschluss. Aktuelle Termine entnehmen sie bitte dem Online-Terminkalender.

Kapelle auf der Brandstätte, 3130 Herzogenburg, Brandstätte 7

 

Evangelische Predigtstation in Herzogenburg

160 Gemeindeglieder gehören zum Sprengel Herzogenburg und Umgebung.

Sie sind Teil der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. St. Pölten. Der Gottesdienstraum befindet sich in der Brandstätte 7. Er bietet 60 Personen Platz, hat schöne helle Sitzbänke, einen Gewölbebogen vor dem Altarraum mit Hängekreuz, eine große Taufschale, eine Kanzel und ein Harmonium.

Derzeit werden dort pro Jahr 25 Gottesdienste gehalten; darunter frei gestaltete Familiengottesdienste. Auch Taufen, Trauungen und eine Konfirmation fanden bisher statt. Früher gab es dazu noch Bibelstunden, Bildungsvorträge, Kindergottesdienste und einen Jugendkreis.

Heute gehören noch zur Betreuung der Glaubensangehörigen: Regelmäßiger Religionsunterricht in den Schulen, Besuche der Evangelischen im Landespensionistenheim – früher auch im Geriatriezentrum St. Andrä – und das Halten von Begräbnissen.

Geschichte:

Von 1544 bis 1629 war der „Untere Markt“ fast rein evangelisch. Von 1563-69 hatte das Stift einen evangelischen Probst. Dann siegte die Gegenreformation völlig.

Die erste evangelische Bibelstunde wurde wieder 1935 gehalten – im damaligen Gasthof Pröglhöf und ebenfalls dort fand 1936 der erste Gottesdienst durch Pfarrer Senior Ernst Denzel von St. Pölten statt. Bis 1941 waren die Gottesdienste dann im Altersheim in St. Andrä., zwei besonders stark besuchte im Stiftsaal in Herzogenburg – ein frühes Zeichen von gelebter Ökumene.

Weitere Gottesdienstorte waren die Volksschule – 1941-1947, die Hauptschule 1948-1957 und dann das heutige Haus; allerdings traf man sich zunächst nur in einer geräumten Wohnung, dann in einem ehemaligen Kindergartenraum, der von der Stadtgemeinde gemietet ist.  Der „Betsaal“, wie man damals sagte, - wir sagen heute lieber „Kapelle“ -  wurde am 17. Juni 1962 eingeweiht. Der heutige Altarraum war eine dunkle Rumpelkammer und in dem Raum, in dem Kanzel und Orgel stehen, war ein großer Backofen. Heute wird nun das Brot des Lebens verkündet, angeboten und gerühmt.

Endlich hatten die Evangelischen unter der Leitung von Senior Pfarrer Paul Jung ein Zuhause gefunden, in dem Jesus Christus der Hausherr sein soll.

Das Gebäude Brandstätte 7 geht auf das Jahr 1480 zurück, wurde 1739/40 von den beiden Schwiegersöhnen Jakob Prandtauers – Fr. und Math. Mungenast  - umgebaut und diente in der Geschichte als Rathaus, Kaserne, Schule und Kindergarten.

Folgende evangelische Gemeindeglieder haben den Sprengel Herzogenburg in der Gesamtgemeinde St. Pölten und nach außen hin vertreten: Von 1900 bis 1926: August Grundmann, Heinrich Justi, Gustav Grundmann, Ferdinand Justi, Artur Grundmann; 1946-1952: Franz Zorn; 1953-1957; Leopold Andre, Otto Wrchowsky, Berta Zorn; 1968-1963: Ferdinand Gruber, Josef Stanzl, Maria Stöger; 1964-1969: Friedrich Gruber, Oskar Süß, Berta Zorn ; 1970-1975: Friedrich Gruber, Oskar Süß, Gerhard Zorn; 1976-1981: Christl Haerpfer, Gerhard Zorn;1982-1987: Christl Haerpfer, Oskar Süß, Gerhard Zorn; 1988-1994: Christl Harpfer, Gerhard Rydlo, Annette Sandner, Gerhard Zorn; 1994-1999: Annette Sandner, Gerhard Zorn; 2000-2005:  Birgit Fuhrmann, Annette Sandner, Ina Wunderbaldinger, Gerhard Zorn; 2006 bis heute: Birgit Fuhrmann, Astrid Hahn, Ina Wunderbaldinger.    Mag. Herbert Graeser, evang. Pfarrer  i.R.