Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B. St.Pölten -
Zur Seite der Evangelischen Kirche in Österreich
Zurück zur Homepage
    

Evang. Pfarrgemeinde A.u.H.B., Heßstraße 20, A- 3100 St. Pölten, 02742 310317, stpoelten@evang.at



Gemeinde Losung von heute

Herzlich Willkommen auf der Homepage unserer Pfarrgemeinde!

 

Amtsantritt von Pfarrer Mag. David Zezula

Selbstvorstellung Pfarrer Mag. David Zezula

Ausschreibung der zweiten Pfarrstelle

Gemeindefest am 12.6.2016

 

Amtsantritt von Pfarrer Mag. David Zezula

 

Mag. David Zezula hat mit 1.1.2016 die mit der Amtsführung verbundene Pfarrstelle angetreten. Wir heißen ihn und seine Familie herzlich willkommen und wünschen ihm für seine vielfältigen Dienste in der Pfarrgemeinde Gottes reichen Segen.

 

Die offizielle Amtseinführung fand am 28.2.2016 um 15.00 Uhr in unserer Kirche in St. Pölten statt.

 

Hier finden Sie weitere Bilder von der feierlichen Amtseinführung

 

Bis 30.6.2016 wird Mag. Zezula noch von Mag. Herbert Graeser als Administrator der zweiten Pfarrstelle untersützt.

 

Selbstvorstellung von Pfarrer Mag. David Zezula

Aufgewachsen bin ich in der Ramsau am Dachstein, wo damals wohl noch 95 % Evangelisch waren. Nachdem ich dort die Volksschule und Hauptschule sowie das Polytechnikum in Schladming abgeschlossen hatte, fing ich eine Kochlehre im Schladminger ‚Sporthotel Royer‘ an. Konfirmiert wurde ich in Schladming. Während der Konfi-Freizeit in der Schweiz entdeckte ich den Glauben für mich. In der Lehre tankte ich viel Kraft in der guten Gemeinschaft unseres Jugendkreises und des Jugendcafes ‚Vitamine‘, wo ich auch ehrenamtlicher  Mitarbeiter wurde.

 

Nach dem Bundesheer in Wr. Neustadt ging ich als Jungkoch auf Saison nach Bad Hofgastein und in die Schladminger  Tauern und ersparte mir das Geld für eine zweisemestrige Bibelschule auf Thetis Island in Kanada (Fackelträger Missionsgemeinschaft). Ich war u.a. dort um für mich herauszufinden, wie mein Lebensweg weitergehen sollte. Anschließend arbeitete ich wieder als  Koch, um Geld zu verdienen und um in renommierten Häusern kochtechnisch dazuzulernen.

 

Mit der Zeit wurde der Wunsch immer größer, Menschen die befreiende, stärkende und frohe Botschaft unseres christlichen Glaubens näher zu bringen. Der Glaube an Christus hat mir stets geholfen, mich zu entwickeln und innere Ruhe und Geborgenheit zu finden. Das möchte ich weitergeben – diese Kraft des Glaubens. Das war für mich die Motivation, mit dem Alter von 25 nochmals von vorne anzufangen, die Berechtigungsprüfung zu machen und Theologie zu studieren, denn ich bin davon überzeugt, dass ebenso das leibliche, als auch das geistlich-seelische Wohl guter Nahrung bedarf.

Während des Studiums arbeitete ich als persönlicher Assistent für eine körperbehinderte Person,  als Praktikant in der österreichischen Bibelgesllschaft sowie vier Jahre als Studienassistent beim ehemaligen Dekan Prof. Dr. Christian Danz.  

Meine Frau Filina (Christofylli) und ich heirateten  am 7.7. 2007. Sie hatte Griechisch-Orthodoxe Theologie in Thessaloniki /GR studiert und unterrichtete als orthodoxe Religionlehrerin an mehreren Volksschulen in Wien, darunter an der griechische Nationalschule. So ist mir die Ökumene ein ständiger Begleiter, die bei uns gelebt statt diskutiert wird. Meine Mutter stammt aus der Ramsau und ist evangelisch, mein Vater wurde in Mödling geboren und wurde katholisch getauft. In Sittendorf hatte mein Großvater die Meierei Zezula geführt. Ich habe auch fünf Brüder. Drei wurden katholisch getauft und zwei wurden wie ich evangelisch getauft. Wir haben zwei Söhne: Ektor wurde am 7.7.2013 geboren und Leander am 03.05.2015.  

Meine Berufung sehe ich in der Seelsorge und Verkündigung, die in einer Art erfolgen müssen wird, dass die Botschaft auch Menschen neu erreicht, die sich über die Jahre von der traditionellen Kirche entfernt haben. Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde und den Predigtstation-Ausschüssen gilt es Formen zu finden, die die Menschen neu und modern ansprechen und zugleich das Wertvolle unserer Tradition behalten. Dazu ist jede und jeder von uns gefordert, die Gemeinschaft in der Gemeinde so zu gestalten, dass man gerne hingeht und mit dabei ist. 

Ich weiß, dass jede Gemeinde ihre Geschichten hat, positive wie negative. Doch ich habe die Hoffnung, dass wir nicht davon leben werden, uns gegenseitig nur die negativen Erfahrungen zu erzählen und uns darin verlieren, sondern ich bin guter Zuversicht, dass wir immer wieder gute und erbauende Erfahrungen machen werden! Ich möchte, dass wir uns selbst und gegenseitig immer wieder auffordern, daran zu denken, wofür wir den HERRN loben können, wie auch David im Psalm 103 spricht: „Lobe den HERRN meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“.  Ich bin davon überzeugt, dass Lob, Dank und Gebet, insbesondere Fürbitte große Zeichen setzen und wahre Wunder im Miteinander bewirken.

Zeigen Sie Mut, auch zu berichten, welche positiven Glaubenserlebnisse an Christus Sie in Ihrer geistigen Schatzkiste haben und teilen sie diese Erlebnisse in der Gemeinde.

Ich bin überzeugt, dass jede Christin und jeder Christ seine besondere Gaben hat, die er zur Ehre Gottes in die Gemeinschaft einbringen kann.  Dem möchte ich nicht entgegenstehen, sondern vielmehr diese Gaben fördern und einen Rahmen schaffen, damit diese mit Freude eingebracht werden können.

Ich schreibe efungelisieren mit f statt v: Menschen für den Glauben zu begeistern soll Spaß machen. Es gibt viele Aktivitäten, die man gerne macht, aber nicht so oft dazu kommt. Bei mir ist das z.B.: wandern, reiten, radeltouren, schwimmen, klettern, tauchen, snowboarden, skifahren, tourengehen, Squash spielen, laufen, Gesellschaftsspiele spielen, reisen, philosophieren, gut essen, singen, grillen, surfen, etc. man kann vieles alleine, gemeinsam macht es aber mehr Spaß. Warum soll man nicht ein paar  aus Gemeinde mitnehmen, die das auch gerne mögen, und es verbinden mit einem biblischen Impuls. Das wäre schön! Bei guten Erfahrungen und einem Leben miteinander wächst das Band der Freundschaft  und des Vertrauens, welches auch dann hält, wenn schwere Zeiten kommen und man Hilfe braucht oder anderen Hilfe zukommen lassen will.  Eine gute Gemeinschaft strahlt von innen nach außen. Ich hoffe sie/dich besser kennenzulernen, damit wir gemeinsam am Haus des HERRN bauen zu können.  Für gute Ideen und Vorschläge für den Gemeindeaufbau bzw. Stärkung bin ich dankbar.

 

Ausschreibung der nicht mit der Amtsführung verbundenen Pfarrstelle der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. St. Pölten

 

Die Bewerbungsfrist endete mit 31.5.2016. Leider sind keine Bewerbungen eingegangen. Die Pfarrstelle wird zu gegebener Zeit neu ausgeschrieben werden.
 

Gemeindefest am 12.6.2016

 

Am Sonntag, den 12.6.2016 fand im Gemeindezentrum, Parkstraße 1b, ein Gemeindefest zur Verabschiedung von Pfarrer Mag. Herbert Graeser statt. Nach einem gemeinsamen Gottsedienst im Gemeindezentrum Parkstraße 1d und gemeinsamem Mittagessen wurde Pfarrer Graeser ein ungewöhnliches Geschenk der Gemeinde "überreicht": ein neu gepflanzter Baum im Pfarrgarten mit einem lebenslänglichen Fruchtgenussrecht!

 

Bilder vom Gemeindefest finden sie hier